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Etwas Geschichte

pageheader-Plottschriften

Die klassische Form der Fahrzeugbeschriftung ist die der Folienschriften. Entgegen manch anderer werbetechnischer Massnahmen, wie z.B. Siebdruck, Offsetdruck, Druckmedien verschiedenster Art etc. ist die Beklebung von Fahrzeugen noch gar nicht so „alt“.

Plotter, Folienschriften und ihre Geschichte:

Ende der 80er kamen die ersten Plotter nach Deutschland, die nicht wirklich schneller und auch nicht sehr viel präziser waren, als die manuelle Erstellung von Klebebuchstaben. Daneben waren dafür passende grafische Programme entweder noch nicht ausgereift oder schlichtweg noch nicht auf dem Markt. Zwar hatte Apple schon um 1983 eine grafische Oberfläche, aber der Boom des Heim-PCs (und den damit verbundenen Anwenderprogrammen) entstand erst in den 90er Jahren, nachdem Microsoft die Windows Plattform auf den Markt brachte und sich damit gegen Apple durchsetzte. Adobe Illustrator (seit 1987) und Corel Draw (seit 1989, für Windows entwickelt) waren (und sind es nach wie vor) die Programme, mit denen Schriften und (Vektor-) Grafiken erstellt wurden und von vielen Plotterherstellern über Softwarebrücken und Importformaten in ihre Schneidesoftware eingebunden wurden. Wo früher -wenn überhaupt- ein Fahrzeug von Maler-/Lackiermeisterbetrieben beschriftet wurden, wurde von nun an beklebt, der Zweig des Schildermalers bzw. Schriftenmalers reduzierte sich auf die Fassadenmalerei -und deren Schablonen werden nun auch mit Plottern geschnitten.

Der Digitaldruck:

Im Laufe der 90er Jahre wurden dann Digitaldrucke populär. Man wollte nicht nur Grafiken, sondern wirkliche Fotos auf den Fahrzeugen und Schildern präsentieren. Anfänglich waren die Drucksysteme noch mit pigmentierter Tinte bestückt, die je nach Sonneneinfluss nicht lange hielten; nun gibt es Systeme, deren Druck einer Lackierung gleichkommt -Toner und lösungsmittel-basierende Farben lösten die ausbleichende Tinte ab, ein Digitaldruck hatte nun mehr Sonnenbeständigkeit. OPOS Systeme (ein System, das Markierungen oder Konturlinien ausliest) erleichtern die Arbeit und Digitaldrucke können von nun an formgenau auf dem Plotter ausgeschnitten werden. Mittlerweile gibt es eine breite Produktpalette an Plottern, die drucken und auch sofort das gedruckte Produkt in Form schneiden können, ebenso die entsprechenden Programme dazu.

Fahrzeugfolierung, bzw. „Carwrapping“:

Gegen Mitte der 90er nahm die Fahrzeugfolierung Einzug in Deutschland. Wenn man Buchstaben kleben kann, dann wird man auch ganze Flächen in Folie hüllen können. So wurde mit den damals vorhandenen Folien ganze Autos „eingepackt“. Anlass dazu war der wirtschaftliche Aspekt, Taxis nach Ablauf der Nutzungszeit besser verkaufen zu können. Später kamen dann auch Polizei und andere Einsatzfahrzeuge dazu, -man konnte nun Fahrzeuge in beliebiger Farbe kaufen, folieren und nach Ablauf der „Dienstzeit“ die Folien entfernen. Anfänglich war dies ein nicht leichtes Unterfangen, die Folien waren nicht wirklich dafür geschaffen, der Kleber ebenso wenig, sodass sowohl Montage und auch das Neutralisieren erhebliche Probleme mit sich brachten. Die Industrie hat den Markt erkannt und Folien entwickelt, die zum einen dehnbarer sind, zum anderen aber auch der Kleber während des Folierens ein Repositionieren der Folie ermöglicht und bei Bedarf die Folie auch rückstandsfrei entfernbar ist.
Nachdem 2005 die Farbfreigabe für Taxis kam, brach zwar dieser Markt ein, aber längst haben die Autobesitzer erkannt, dass sie zum einen ihr Fahrzeug problemlos  „umfärben“ lassen können und zum anderen die Folierung den großen Vorteil des Lackschutzes bietet. Manche Firmen lassen sogar jährlich / saisonal ihre Fahrzeuge wrappen, wenn sie z.B. ihre Fahrzeug – Präsenz an die Produktfarben der Saison anpassen.

Abschliessend muss man vielleicht noch ergänzen, dass das Carwrapping mittlerweile immer mehr die Fahrzeugbeschriftung  dominiert. Viele Schriftzüge, Digitaldrucke und großflächige Teilbereiche werden um die Formen des Fahrzeugs gezogen und daher wird die Technik des Carwrappings immer mehr Bestandteil der Beschriftung, auch wenn dabei nicht unbedingt das ganze Fahrzeug in Folie gepackt wird.